Ausstellung in der Herbert-Gerisch-Stiftung
FASZINATION WAHRNEHMUNG II
KunstschülerInnen der KASK präsentierten ihre
Arbeiten in der Jugendstilvilla Wachholtz
vom 22.09.07 bis 29.09.07
www.herbert-gerisch-stiftung.de
Die Ausstellung war sehr erfolgreich. Zur
Begrüßung sprach Brigitte Gerisch und
Grußworte überbrachte Hatto Klamt,
Stadtpräsident der Stadt Neumünster. Die
Einführung zur Ausstellung gab Bente Jensen,
Master of Arts und Kunsthistorikerin,
Herning, Dänemark.
Für alle, die Spaß an der Kreativität haben, hat die
KASK auch im Frühling und Sommer 2007 wieder eine Workshopreihe
in der Herbert- Gerisch-Stiftung durchgeführt.
Unter dem Thema
FASZINATION WAHRNEHMUNG II
wurden unter der professionellen Anleitung von Sybille Kreynhop nach
Assoziationen
zu den Skulpturen von Horst Antes,
Katsuhito Nishikawa und Manolo Valdés stimmige Bildaufbauten
entwickelt.
Bilder zu der Skulptur von Horst Antes
Figur 1000, 1997
„Die ganze Welt im Kopf“ – dieses Statement des
Künstlers Horst Antes inspirierte die Kunstschüler
sehr. Sie gestalteten Vorstellungen ihrer eigenen
Welt im Kontext mit der Skulptur von Horst Antes.
So entstand das Spiegelbild des Kopffüßlers.
Kaum wahrnehmbar hat sich das Spiegelbild in
einen anderen Gesichtsausdruck verwandelt …
Ein anderes Bild lässt durch die offene Malweise
die Weltgedanken strömen. Nur das Auge sitzt
scheinbar fest an seinem Platz. Eine besonders
farbenfrohe Interpretation entlässt den Kopffüßler
aus seiner schattigen Umgebung im Gerisch-
Skulpturenpark und entführt ihn möglicherweise
in ein fernes Land.
Bilder zu der Skulptur von Katsuhito Nishikawa
Floating Clover, 2005
Auch das Kleeblatt wird entführt. In die Welt der
Mode. Es bekommt eine völlig neue Bedeutung
in dem streng gestalteten Bildaufbau. Dabei
entsteht eine künstliche, glamouröse Welt,
in der das Kleeblatt in den Kontext mit einer
Inspiration nach einem Foto von dem Modedesigner Yves Saint Laurent
gerät
Dann wieder gibt es eine fast magische Mondlandschaft, aus der sich
das Kleeblatt präzise herausformt. Es wirkt wie eine
Form aus einem Traum.
Eine andere Arbeit erzählt sehr kontrastreich
in den Farben von dem kleinen
und dem großen Glück.
Bilder zu der Skulptur von Manolo Valdés
Infantin Margarita, 2004
Diese Skulptur ließ erst bei näherem Hinsehen
fast alle Herzen höher schlagen. In einigen
Bildaufbauten entwickelt die Skulptur eine
ungeheure Kraft. Sie sprengt sozusagen den
Raum. In anderen Bildaufbauten wirkt sie fast
zerbrechlich und es entsteht bisweilen auch eine
romantische Anmutung. Weitere Kompositionen
entwickeln sich zu geometrischen, mechanischen
Formen. Man „hört“ fast das metallische Anein-
anderstoßen der stilisierten.
Einführungsrede Bente Jensen
www.kunstpakhuset.dk